Flllet40 – Stephan Knecht
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Was ist eigentlich die Marge?

Die Marge bezeichnet die Spanne zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis und wird in Prozent ausgewiesen. 

In der Betriebswirtschaftslehre, genauer im Bereich der  Kostenleistungsrechnung (KLR) und der Kalkulation wird dies auch gerne Handelsspanne genannt. 

Die Handelsspanne ist eine wichtige Vergleichsgröße, um beispielsweise den Einkauf zu überprüfen und auch für den Verkauf, um zu sehen, ob der kalkulierte Verkaufspreis „Marktgerecht“ ist.

Für Banken, Investoren und Berater/ Wirtschaftsprüfer ist dies eine DER wichtigen Kontrollgrößen, um ein neues Business auf seine Markttauglichkeit hin zu checken. Gerade für Branchenneulinge ist dies oft eine Hürde, da Vergleichszahlen fehlen.

Die Formel dazu lautet: 

(VK-Preis - Einstandspreis) x 100 =  …..%

                 VK-Preis 

Laut Statista ist die Durchschnittsmarge in Deutschland bei 32,6 %. 

Allerdings gibt es hier natürlich erhebliche Unterschiede. So kommt der Textileinzelhandel damit überhaupt nicht klar, da in die Kalkulation die Saisonbedingten SALE Aktionen mit eingeplant werden müssen. Insofern ist hier eher eine Spanne zwischen 43-49 % normal. Bei Importwaren im Haushalts-, Deko- und Heimwerkerbereich ist die Spanne häufig über 60%…

Mit Abstand die höchsten Spannen verzeichnet nach wie vor die Matratzen Industrie…Eine Marge von mehr als 300% ist nicht unüblich…

Schaum in Blöcke geschnitten und in eine Stoffhülle gepackt, lohnt sich also wie vor, wie man am Beispiel von sogenannten MONO-BRANDS wie Casper oder Emma sehen kann…aber das ist eine andere Story…

 

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