Flllet40 – Stephan Knecht
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Shopkonzept Monger in HH Eimsbüttel/ Hohe Luft

„Wir haben Monger gegründet, weil wir es nicht fassen können, wie kompliziert und spaßbefreit es im Alltag oft ist, ökologisch bewusst zu leben. Wir glauben: Das geht doch auch einfacher! Also haben wir es einfach gemacht.“ sagten die beiden Gründerinnen Daniela und Natalie und legten los.

Die beiden kennen sich schon lange, im selben Dorf am Bodensee aufgewachsen, in einer eher ländlichen Struktur, wo der nächste große Supermarkt schonmal etwas weiter weg ist. Bio, Demeterhöfe und „Tante Emma“ Läden prägten die Kindheit und waren somit der Standard. Beruflich hat es die beiden irgendwann nach Hamburg verschlagen und im Jahr 2017 startete die konkrete Gründungsvorbereitung mit verschiedenen Seminaren der Hamburger Existenzgründungsinitative (kurz hei.) 

Die Idee, etwas zusammen zu machen, war schon viele Jahre zuvor geboren. Als Quereinsteigerinnen wie sie selber über sich sagen, die im Handel bisher nur als „Aushilfen“ Erfahrungen gesammelt hatten, legten die beiden eine richtig gründliche Vorbereitung an den Tag. Businessplan, Konzept, Standort, Marke, Lieferanten, rechtliche Bedingungen usw…

Beide warfen ihre Kompetenzen zusammen und heraus gekommen ist Monger:“WAS IST DENN BITTE EIN MONGER“, werden die beiden oft gefragt.

Monger (englisch: Krämer, Händler) ist ein moderner, nachhaltiger und nachbarschaftlicher Krämerladen & Deli für Ökokrieger, Zero Wasties, Minimalisten, Weltretter und Selbermacher.“;-)

Dabei ist das Shopkonzept eher ein heller, aufgeräumter und luftiger Bioladen, als eine Art „Unverpacktladen“. Abgerundet wird das Shopkonzept noch durch eine gemütliche Cafè-Ecke, die optisch auch vom restlichen Laden etwas getrennt ist.

In hanseatischer Tradition geht es bei Monger unkompliziert, locker und nachbarschaftlich zu. Der Shop ist dabei klar gegliedert und durch die großen Glasflächen, einer hohe Decke und breiten Gängen angenehm „luftig“ und auch für Kunden mit Kinderwagen gut geplant worden.

Übernommen wurden die vorhandenen Fliesen an Wand und Boden, die sich sehr schön mit den z.T. customized Regalen u.a. aufgearbeiteten Warenträgern zusammenfügen.

Sehr gut gelungen ist auch das Regal mit den Dosierspendern für lose Produkte. Auch hier wurde sowohl auf die Optik als auch auf Funktionalität geachtet.

Hinter der Theke angebracht, ist das zum einen „Bediengeschäft“, zum anderen bleibt alles schön sauber und ordentlich. Mittig thront dann auch noch eine eigene Mühle, mit der u.a. auch Mehl frisch gemahlen werden kann. Großartig!

Gründung ist Hochleistungssport und Durchhaltevermögen mussten die beiden schon während der Vorbereitungsphase beweisen, denn der geplante Eröffnungstermin hat sich aus diversen Gründen um einige Monate verschoben in den Dezember 2019. „Aufstehen, Krone richten und weiter rennen“, dass haben die beiden jetzt schon bewiesen. Hamburg ist damit um ein richtig gutes Ladenkonzept reicher geworden, dass auch noch nachhaltig ist und für eine gute Belebung des Viertels sorgen wird.

 

Mehr Infos zu Monger gibt es hier:

https://www.monger.de

 

oder eben in Live, wie früher, also so ganz analog, vor Ort…:

Wrangelstraße 100

20253 Hamburg

 

 

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