Flllet40 – Stephan Knecht
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Positionierung und Firmennamen

 

 

Positionierung und Firmennamen

 

In einer Gründung gibt es oft an die 1.000 Dinge, an die gedacht werden muss und die es gilt strukturiert abzuarbeiten. Recht häufig erlebe ich dabei, dass Existenzgründer sehr schnell einen klaren NAMEN oder ein Wunschlogo für das neue Unternehmen im Kopf haben. Aber wie mache ich mein Namen und/oder LOGO rechtssicher und klar abgrenzend vom Wettbewerber?

Dann gehen wir mal zurück.Wie war es früher?

Welche besonderen Herausforderungen haben wir heutzutage?

Und wie prüfe ich ob es diesen Namen schon gibt?

 

Früher wurde gern ein Akronym mit den Initialen des Vor- und Nachnamens gebildet und fertig war die Laube. HA RI BO ist nur ein Beispiel von vielen (Hans Riegel Bonn). Handwerksbetriebe haben oft den Namen des Chefs im Firmennamen, kombiniert mit einem klaren (deutschen) Subclaim wie „Gas, Wasser, Rohre “ oder so ähnlich;-). Mein Lieblingsbeispiel ist ein Unternehmen aus Hamburg, Fa. xxx Kabel, Elektrofachbetrieb!

 

Heutzutage bin ich als Firma, Handwerker, Freelancer oder Dienstleister aber eben nicht mehr nur lokal, sondern dank google & CO. und anderen Plattformen sowie Vermittlungsmaschinen wie „wer liefert was“ u.a. überregional auch unterwegs. Das bedeutet auch, das meine Kundschaft mich über digitale Kanäle erreichen will und getreu dem Motto, „was google nicht kennt, gibts nicht!“ bedeutet das eine hohe Herausforderung mich und mein Unternehmen digital sichtbar zu machen. Dabei ist die Plattform „google MyBusiness“ nur eine wesentliche und vorallem kostenlose Variante, an die ich denken muss und die eingerichtet und gepflegt werden will.

 

Der Name ist gefunden und nun gehts ans recherchieren und das heisst zunächst:

  • gibt es die entsprechende Domain (www.yxz.de Adresse) schon oder ist diese noch frei?
  • einmal googlen, welche Firmen verwenden diesen Namen noch und kann ich mich abgrenzen davon durch einen Zusatz oder Claim?
  • danach kann ich zunächst einmal selbst beim DPMA in der Suche nach Wort- und Bildmarke mir einen ersten Überblick verschaffen, ob dieser Firmenname oder das LOGO schon rechtlich geschützt ist und wenn ja, in welcher Sparte / Branche (sogenannte NIZZA Klasse). Über alle weiteren Schritte informieren dann Berater, Handelskammern oder Markenrechtsanwälte.

 

Persönlich finde ich es extrem abwertend, wenn in der heutigen Zeit ein Unternehmen noch eine E-Mailadresse hat, die eher aus dem Privatbereich kommt. Sprich die auf die Endung @t-online.de , @web.de, @yahoo.com oder @gmail.com läuft. Eine Firmendomain die eine entsprechende Anzahl an Mailaccounts beinhalten, kosten heute oftmals weniger als 10 € / Monat und dann habe ich einen professionellen Auftritt.

 

Tja, und dabei sollte natürlich auch auf die richtige Schreibweise geachtet werden, denn sonst ist alles andere auch für die Katz…In diesem Sinne, fröhliches positionieren!

 

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